Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Sollten Sie keine Antwort finden, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Ausrüstung ... was wird gebraucht?
Neben robuster Kleidung (s.o., Qualitätsunterschiede beachten!) benötigt das Kind einen leichten, strapazierfähigen Kinder-Rucksack mit Brustgurt, in dem z.B. die Brotzeit verpackungsarm (Dose o.ä.) transportiert wird. Ungesüßte Getränke in sicherer Verpackung (kein Tropfen; kein Anziehen von Insekten) gehören ebenfalls in den Rucksack. In der kalten Jahreszeit sind Warmgetränke in bruchsicheren leichten Iso-Flaschen zu empfehlen.Fuchsbandwurm
Die Eier des Fuchsbandwurmes sind in Kot und Urin befallener Tiere und sehr beständig gegen Umwelteinflüsse. Sie befinden sich an Früchten, Pflanzen und auf der Erde."Wir stecken nichts in den Mund" - eine der wichtigsten Regeln im Waldkindergarten und natürlich werden die Hände vor dem Essen gründlich gewaschen.
Gemeinsamkeit ist unsere Stärke
Mitverantwortung und Mitarbeit!?Unser Waldkindergarten-Betrieb bewegt sich in einem überschaubarem Rahmen. Wir haben keine große Organisationsstruktur - direkte und kurze Wege sind für uns ein Pluspunkt. Mehr als im Kindergartenbereich sonst üblich sind wir auf die tätige Mithilfe der Eltern und Mitglieder unseres Trägervereins angewiesen.
HYGIENE
- auch im Waldkindergarten GROßGESCHRIEBEN !Auch ohne Wasseranschluss wird dafür gesorgt, dass die Hände vor dem Essen gründlich gewaschen werden. Unser wassertragender Elterndienst kümmert sich um die einsatzbereiten Kanister, mit Lavaerde wird ökologisch verträglich auch hartnäckiger Schmutz sicher und zuverlässig entfernt.
Ca. 40 m von unserer Schutzhütte entfernt befindet sich das Kloohäuschen.
Unsere Räumlichkeiten werden wöchentlich vom Elterndienst grundgereinigt, bei Bedarf auch häufiger.
Kleidung
"Das kann nicht mein Kind sein".. denkt man manchmal spontan beim Abholen aus dem Waldkindergarten. Der Sprößling scheint gerade im nächstgelegenen Matschloch ein Vollbad genommen zu haben.Waldkindergarteneltern sollten damit gelassen umgehen. Richtig schmutzig wird meistens nur die oberste Kleidungsschicht - und die Kinder können gerne auch am nächsten Tag mit dem Dreck von gestern wieder im Waldkindergarten aufkreuzen. Grobe Reste lassen sich auch einfach abklopfen.
-im Winter-
Die Kinder sind nach dem "Zwiebelprinzip" angezogen, mehrere Schichten dünnerer Kleidung übereinander, als Abschluss Buddel/Matschhose bzw. wind-/regendichte Jacke und Kopfbedeckung (bei Regen auch Regenhut-erhält Kopf-Bewegungsfreiheit besser als Kapuze), dazu wetterfeste Stiefel (am besten mit Innenschuh) mit möglichst rutschfester Sohle, Handschuhe mit längeren Stulpen, Buddelhandschuhe. Thermo- oder Wollsocken halten die Füße warm.
-im Sommer-
Empfohlen wird hellere Kleidung (Sonnenschutz und Zeckenschutz); ein langärmeliges Shirt , leichte Sommerjacke und lange Hose (in die Socken gesteckt). Kopfbedeckung mit Nackenschutz, geschlossene Schuhe.
Wechselkleidung gibt es im Notfall auch in der Schutzhütte. Matschhose und -Jacke sollten lieber etwas zu groß sein, damit alles bequem übereinander gezogen werden kann. Mit Namen gekennzeichnete Kleidungsstücke haben einen hohen Wiedererkennungswert...
Wetter
Den ersten Sturm haben wir überstanden. Für unsere Kinder waren das zwei Tage in Ausweichsunterkünften in Gerolzhofen. Unsere Schutzhütte bietet ansonsten bei sehr kalten Temperaturen oder bei absolutem Dauerregen die Möglichkeit zum Sich-Aufwärmen und Trocknen.Zeckenbiss ...
Vorbeugen lässt sich am besten mit langärmeliger Kleidung, langen Hosen (Hosenbeine in die Socken gesteckt) und Kopfbedeckung, die auch den Nacken abdeckt (auch Halstuch). Kontrolle und Absuchen nach Zecken nach jedem Waldbesuch. Falls eine Zecke am Körper entdeckt wird, mit handelsüblicher Zeckenzange herausziehen. Zecke dabei nicht quetschen! Anschließend mit Hautdesinfektionsmittel säubern. Bei Unsicherheiten Arzt aufsuchen.Die Zeckensaison dauert bei uns normalerweise von März bis Oktober.
Durch Zecken übertragbare Infektionskrankheiten: Frühsommermeningoenzephalitis FSME (Symptome ähnlich grippalem Infekt; auch Komplikationen), durch Impfschutz (von der ständigen Impfkommission STIKO empfohlen) vorbeugen möglich.
Lyme-Borreliose; sichtbar durchringförmige Rötung um die Einstichstelle. Behandelbar mit Antibiotika-Therapie.