Impressionen

Monatsberichte
Januar 2017
Januar 2017
Kalt und frostig ist das neue Jahr gestartet und wir konnten uns mal wieder schöne Eishöhlen bauen...mehr davon hier....
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Dezember 2016
Dezember 2016
Voller Weihnachtsvorbereitungen war unser Dezember - und der Nikolaus kam uns dieses Jahr wieder besuchen. Seht selbst,...
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November 2016
November 2016
Alles was der Herbst zu bieten hat nahmen wir im November noch mit. Schaut selbst, wie bunt unser November noch war...
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Oktober 2016
Oktober 2016
Bunt, lecker und produktiv war unser Oktober - und eine Eule zog zu uns in den Wald. Mehr darüber könnt ihr hier...
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September 2016
September 2016
Schöneres Wetter hätten wir uns für unseren Start in das neue Kindergartenjahr nicht wünschen können. Was wir so...
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August 2016
August 2016
Der August ist immer ein wehmütiger Monat für uns, denn unsere Rehe feiern ihren Abschied...diesmal weinte auch der...
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Aktionen

Waldweihnacht 2016
Waldweihnacht 2016
Kommt mit und begleitet das Schäfchen Rica auf dem Weg zur Krippe - Impressionen unserer Waldweihnacht findet ihr hier...
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Übernachtungsfest 2016
Übernachtungsfest 2016
Auch für unsere diesjährigen Rehe hatte sich das Team wieder einen ganz tollen Abend ausgedacht. Was sie alles erlebt haben, könnt ihr hier...
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Vatertag 2016
Vatertag 2016
In diesem Jahr waren mal wieder die Väter an der Reihe, einen schönen Nachmittag im Wald mit ihren Kindern verbringen zu dürfen. Was sie so alles...
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Pädagogisches Konzept

In einer Gruppe von bis zu 21 Kindern, begleitet von erfahrenen Pädagoginnen, können unsere Waldkinder mit „Herz, Hand und Verstand“ lernen. Die Natur bietet unzählige Spielmöglichkeiten, die Kreativität und Fantasie vielfältig anregen.

Bewegung ist eine wichtige Vorrausetzung, um vernetztes Denken zu entwickeln. Doch nicht nur Bewegungsanreize sind in der Natur reichlich vorhanden, sondern auch die Möglichkeit Stille zu erfahren, Tiere zu beobachten oder sich ein Plätzchen für ruhigere Spiele zu suchen.

Die klaren Regeln und wiederkehrenden Rituale im Kindergartenablauf geben Struktur und Sicherheit.

Achtung für sich selbst, den Anderen und die Natur zu erlernen ist uns ein großes Anliegen. Jedes Kind darf seine ganz eigene Persönlichkeit entfalten können. Gleichzeitig ist es Teil einer Gruppe und erlernt Regeln für einen guten Umgang in einer Gemeinschaft. Wir wollen die Kinder stärken, indem sie sich in einer angstfreien Lernumgebung ausprobieren können. Sie können Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln und lernen Konflikte konstruktiv zu lösen.

Ein Schwerpunkt in unseren vielfältigen Angeboten gilt dem gemeinsamen Singen und kreativen Gestalten mit verschiedenen Werkzeugen, Stoffen und Farben.

Die pädagogischen Ziele des staatlich anerkannten Waldkindergartens beruhen auf dem Bayerischen Gesetz zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten (BayKiBiG).

Wer mehr über unser pädagogisches Konzept erfahren möchte, kann sich dies hier anschauen: Konzept Waldkindergarten Gerolzhofen


Öffnungszeiten

Bringzeit

8.00 Uhr - 8.15 Uhr

Abholzeit

12.45 Uhr - 13.00 Uhr

Schließzeiten

für das Kindergartenjahr 2015/2016 im Waldkindergarten Gerolzhofen:

Weihnachten

24.12.2015 - 06.01.2016

Fasching

08./09.02.2016

Brückentag

27.05.2016

Sommer

16.08.2016 - 06.09.2016


Fragen

Hier finden sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen. Sollten sie keine ausreichenden Antworten finden , nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Sind die Kinder immer draußen?

Egal bei welchem Wetter, unsere Kinder lieben es, die jede Jahreszeit draußen zu erleben.

Bei Unwetter stehen uns Ausweichmöglichkeiten in festen Räumlichkeiten in Gerolzhofen bzw. Rügshofen zur Verfügung, die wir bei starker Sturmwarnung bereits wahrgenommen haben. Die Eltern werden rechtzeitig informiert, wo sie ihr Kind an diesem Tag hin bringen sollen.

Welche Ausrüstung brauchen die Kinder?

„Das kann nicht mein Kind sein“.. denkt man manchmal spontan beim Abholen aus dem Waldkindergarten. Der Sprößling scheint gerade im nächstgelegenen Matschloch ein Vollbad genommen zu haben.

Waldkindergarteneltern sollten damit gelassen umgehen. Richtig schmutzig wird meistens nur die oberste Kleidungsschicht – und die Kinder können gerne auch am nächsten Tag mit dem Dreck von gestern wieder im Waldkindergarten aufkreuzen. Grobe Reste lassen sich auch einfach abklopfen.

Im Winter: Die Kinder sind nach dem „Zwiebelprinzip“ angezogen, mehrere Schichten dünnerer Kleidung übereinander, als Abschluss Buddel/Matschhose bzw. wind-/regendichte Jacke und Kopfbedeckung (bei Regen auch Regenhut – erhält die Kopf-Bewegungsfreiheit besser als Kapuze), dazu wetterfeste Stiefel (am besten mit Innenschuh) mit möglichst rutschfester Sohle, Handschuhe mit längeren Stulpen, Buddelhandschuhe. Thermo- oder Wollsocken halten die Füße warm.

Im  Sommer: Wir empfehlen langärmliges T-Shirt, lange dünne Hose ( in die Socken gesteckt), Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme. Regenkleidung bitte immer im Rucksack haben.

Wechselkleidung gibt es im Notfall auch in der Waldhütte. Matschhose und -Jacke sollten lieber etwas zu groß sein, damit alles bequem übereinander gezogen werden kann.

Kleidungsstücke (besonders Handschuhe..) bitte mit Namen kennzeichnen!

Neben robuster Kleidung benötigt das Kind einen strapazierfähigen Kinderrucksack mit Brustgurt. In diesem Waldrucksack hat das Kind in der Regel seine Brotzeit (Brotzeitdose und ein ungesüßtes Getränk in einer sicheren Flasche, in der kalten Jahreszeit Tee).

Wo gehen die Kinder aufs Klo?

Zirka 40 Meter von unserer Waldhütte entfernt befindet sich das Klohäuschen.

Auch ohne Wasseranschluss wird dafür gesorgt, dass die Hände gründlich gewaschen werden können. Unsere Wasserkanister sind immer frisch gefüllt, mit Lavaerde wird ökologisch verträglich auch hartnäckiger Schmutz sicher und zuverlässig unter fließendem Wasser entfernt.

Unser Toilettenhäuschen wie auch die Waldhütte werden wöchentlich vom Elterndienst grundgereinigt, bei Bedarf auch häufiger.

Wie schützt man sich vor dem Fuchsbandwurm?

Bei uns gibt es die feste Regel „Wir stecken nichts in den Mund“. Das bezieht sich auf alle Beeren und Früchte etc. im Wald, auch solche, die die Kinder vielleicht von zu Hause kennen. Zudem werden vor der Brotzeit die Hände gründlich gewaschen.

Wie schützt man sich vor Zecken?

Vorweg sei gesagt, dass Zecken kein spezielles Waldthema sind, sondern leider auch auf Spielplätzen, im Freibad oder im eigenen Garten lauern können.

Wenn die Kinder nach Hause kommen ist es wichtig die Waldkleider auszuziehen und das Kind nach Zecken abzusuchen  um die Zecke ggf. sofort entfernen zu können. Als vorbeugenden Schutz empfehlen wir lange Kleidung, Strümpfe, die über die Hose gezogen werden und eine Kopfbedeckung.  Bei Bedarf kann auch ein Zeckenschutzmittel aufgebracht werden.

Ausführliche Informationen finden sie unter der Seite:  www.zecken.de

Wie sieht die Eingewöhnungszeit aus?

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für viele Familien ein neuer Lebensabschnitt. Diesen wollen wir behutsam zusammen gestalten. Gerne können die Familien nach Absprache schon vor dem offiziellen Eintritt zum Schnuppern vorbeikommen und uns begleiten, um  so den Wald und unseren Ablauf langsam kennen zu lernen.

Wie lange die Eltern das Kind zu Beginn im Wald begleiten, ist immer individuell abhängig und und wird in Absprache mit den Erzieherinnen entschieden

Wie läuft so ein Tag im Waldkindergarten ab?

Jeder Tag ist anders!

Wir haben aber unsere festen Rituale wie Morgenkreis, Brotzeitpause und Abschlusskreis, die unseren Kindergartentag strukturieren.

Wie vielfältig sich die Tage in unserem Waldkindergarten gestalten, lässt sich in unseren Monatsberichten sehen.

Laufen die Kinder nicht weg?

Unsere 21 Kinder sind für unser Team gut überschaubar.

Zudem haben wir Regeln, die den Kindern immer wieder verinnerlicht werden und an die sie sich gut halten bzw. gegenseitig erinnern. Dazu gehört auch die Regel, nicht weiter zu laufen als man die Gruppe sehen kann. Rund um unseren Waldplatz haben wir verschiedene Begrenzungen wie den Trimm-Dich-Pfad oder die Rückegasse als Grenzen festgelegt, die für unsere Kinder auch sichtbare Grenzen darstellen.

Mitarbeit der Eltern

Die Eltern sollen Spaß daran haben, sich während der Dauer der Kindergartenzeit ihres Kindes aktiv in die Arbeit des Kindergartens einzubringen.

Jede Familie hat 2-3x im Jahr Hüttenputzdienst am Wochenende, zudem gibt es zwei gemeinsame Arbeitseinsätze im Frühjahr und Herbst (je ein Vormittag). An unserem Walderlebnistag Ende September sind ebenfalls alle Familien und auch viele Ehemalige eingebunden.

Dies erfordert natürlich Zeit, ermöglicht den Eltern aber auch die Teilhabe und Mitgestaltung an allen Prozessen, Aktivitäten und Entscheidungen des Kindergartens.


Aufnahme und Kosten

Wir nehmen ganzjährig Kinder ab 3 Jahren auf. Auch eine Aufnahme unter 3 Jahren ist möglich, muss jedoch individuell geklärt werden.

Der Einstieg in den Kindergarten ist auch während des laufenden Kindergartenjahres möglich.

Zögern Sie nicht, uns wegen eines Integrationsplatzes anzusprechen. Bereits seit 2009 haben wir Erfahrung mit Integrationskindern.

Sie möchten Ihr Kind im Waldkindergarten Gerolzhofen anmelden, dann nehmen Sie mit uns einfach mit folgendem Kontaktformular Kontakt auf. Sie stehen dann automatisch auf unserer unverbindlichen Interessentenliste. Wir nehmen dann zeitnah mit Ihnen Kontakt auf, um das weitere Vorgehen und offene Fragen zu besprechen.

Kindergartenbeiträge:

Satzungsgemäß beschloss die Mitgliederversammlung am 10.September 2014, die Kindergartenbeiträge für das Kindergartenjahr 2014 / 2015:

Beitrag für das 1. Kind – EUR 110,-

Beitrag für das 2. Kind – EUR 90,-

Bastelgeld pro Jahr: EUR 20,-

In begründeten Einzelfällen können diese  Beiträge verringert werden.


Schulvorbereitung

Der Wald und die Schulfähigkeit

Jedes Kind bringt seine Persönlichkeit mit all seinen Stärken und Schwächen mit in den Kindergarten. Wir versuchen stets jedem Kind die bestmöglichen Entwicklungschancen in allen Bereichen zu geben.

Oft wird die kritische Frage gestellt, ob die Kinder nach dem Besuch des Waldkindergartens auch schulfähig wären. Meist besteht die Befürchtung, dass ein Kind hier nicht lernt still zu sitzen, mit der Schere zu schneiden, zu malen etc.

Wie in der Konzeption oder unseren Monatsberichten ersichtlich ist, wird beispielsweise das Stillsitzen in den zahlreich stattfindenden angeleiteten Angeboten, sowie im Morgenkreis und Abschlusskreis eingeübt. Die Feinmotorischen Fähigkeiten können eingeübt werden in den  kreativen Bastel- und Malangeboten die  bei uns sehr häufig stattfinden. In unserer Hütte stehen zudem frei zugänglich für jedes Kind  jederzeit Stifte, Papier und Schere bereit.

Der Begriff  „Schulfähigkeit“ beschränkt sich zudem nicht darauf still sitzen zu können. Vielmehr ist eine umfassende Reifung des Kindes in allen Bereichen der Ich-, Sach- und Sozialkompetenz von Nöten.

Dazu gehören z.B. auch:

  • körperliche und gesundheitliche Stabilität (durch Aufenthalt im Freien)
  • motorische Fähigkeiten, die eine gewisse Körperbeherrschung belegen (z.B. balancieren auf einem Baumstamm)
  • Selbstständigkeit in der Alltagsbewältigung (z.B. einen Überblick über die eigene Ausrüstung zu haben)
  • Neugier, Freude am Lernen und an den wachsenden eigenen Möglichkeiten, Planungsfähigkeit, Willenskraft, Ausdauer, Frustrationstoleranz
  • die Fähigkeit sich in eine Gruppe einzufügen, Kontaktfähigkeit, konstruktive Konfliktlösungsstrategien
  • Sprach- und Kommunikationskompetenz, z.B. vor anderen sprechen, einen eigenen Gedanken in Worte fassen, anderen zuhören und warten können, bis man selbst an der Reihe ist, verbale Anweisungen verstehen und ausführen können

Die Schulvorbereitung erfolgt nach dem Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplan (BEP) ab dem 1. Waldkindergartentag.

Kinder lernen durch Spielen und Erfahren mit allen Sinnen in natürlichen, täglich neu erlebbaren Zusammenhängen. Bildung ist ein sozialer Prozess aller Beteiligten: Kinder, Fachkräfte und Eltern.

In hohem Maße geschult werden Körperkoordination und Motorik, Lebenspraxis durch Umgang mit Werkzeugen wie Messer, Säge, Schaufel.., Selbständigkeit und Verantwortung (für den Rucksack ab dem ersten Tag), Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit (Resilienz) durch das Draußensein bei Wind und Wetter.

Großen Stellenwert hat bei uns das freie Spiel, in dem Kinder miteinander vielfältig kommunizieren, wenn es gelingen soll, sich als selbst wirksam erleben und dafür zeitlich stabile Abläufe zur Verfügung haben.

Der Blick richtet sich auf den Bewältigungsprozess des Übergangs zum Schulkind (Transition).

Wir haben viele Möglichkeiten, den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern:

  • Kooperation mit der Grundschule
  • Ein Besuch „Schnuppertag“ in der 1. Klasse sowie eine gemeinsame Turnstunde
  • während der Kindergartenzeit mindestens einmal wöchentlich spezielle angeleitete Aktivitäten für die Vorschulkinder anbieten
  • Die Lehrkräfte in den Wald einladen, um sich hier ein Bild vom Kind im Naturraum machen zu können und ihre Sicht der Dinge mit einzubringen
  • Ehemalige Waldkindergartenkinder (Erst- und Zweitklässer) besuchen die Vorschulkinder und umgekehrt
  • Zur Vorbereitung auf das Lesen und Schreibenlernen die Phonologische Bewusstheit fördern (z.B. mit dem Würzburger Trainingsprogramm von Küspert/Schneider)
  • Nach Möglichkeit Kontakte zu Vorschulkindern aus den Regelkindergärten fördern (z: B. durch gemeinsame Aktionen), um neue Freundschaften anzubahnen

 


Integration

Zögern Sie nicht, uns wegen eines Integrationsplatzes anzusprechen. Bereits seit 2009 haben wir Erfahrung mit Integrationskindern.